Donnerstag, 1. Dezember 2011

Dufte Medizin: Wie Aromen auf Psyche und Nervensystem wirken


Obwohl die Wirkung von Düften und Gerüchen bis heute nicht abschließend erforscht ist, ist eine Beeinflussung des Wohlbefindens durch Gerüche deutlich.
Gefühlsbedingte Assoziationen durch Düfte kennen wir beispielsweise, wenn ein Geruch aus der Kindheit bildhafte Erinnerungen in uns hervorruft: Der Geruch von heißem Kakao mag an kuschelige Abende in der elterlichen oder großmütterlichen Küche erinnern, der Geruch von Vanillin an das vorweihnachtliche Backen von Plätzchen.
Der Geruchssinn ist mindestens ebenso bedeutend wie Hören und Sehen. Unser Unterbewusstsein reagiert auf Gerüche mit Gefühlen, Träume und Assoziationen. Durch den Nervus Olfaktorius (Riechnerv) ist das Gehirn direkt mit der Außenwelt verbunden. Der Teil des Gehirns der durch die Gerüche angeregt wird, ist das Limbische System. Es ist eine Art Schaltzentrale, die Bewusstseinsvorgänge steuert und unter anderem das Hormonsystem beeinflusst. Nicht umsonst werden in manchen Geschäften ätherische Öle eingesetzt, um die Shoppinglust der Kunden (erfolgreich) zu erhöhen.

Donnerstag, 24. November 2011

Natürliche Düfte bei schlechter Laune

Dabei kann man beliebig oft an den Essenzen schnuppern, ohne davon süchtig zu werden. Denn Düfte enthalten keine abhängig machenden Rauschpartikel.

Düfte stimulieren das Gehirn

Jeder Duft gelangt über die Nase direkt in bestimmte Teile des Gehirns (limbisches System). Hier stimuliert er in Sekundenschnelle das vegetative Nervensystem. Die Bereiche des Gehirns, in denen Informationen über Gefühle, Erinnerungen oder Sexualität sitzen, werden direkt angesprochen. Der Körper antwortet darauf mit einer Ausschüttung von Hormonen. Die jeweilige Stimmung wird sofort beeinflusst.

Vanille und Minze steigern die Kauflust

Heute verwendet fast jedes Unternehmen bestimmte Düfte, um seine Kunden über die Sinne anzusprechen. Viele Kaufhäuser aromatisieren ihre Verkaufsräume mit Vanille. Das hebt die Stimmung und weckt Erinnerungen an Geborgenheit, Leckereien oder glückliche Kindheitsmomente. Vanillearoma ist ein Glücksbote: Wandert der Duft von der Nase zum Gehirn, setzt er automatisch Endorphine (Glückshormone) frei. Anzeige
Wir fühlen uns glücklich, zufrieden und sind einfach gut drauf. Dadurch steigt automatisch die Lust, sich etwas Schönes zu gönnen, was direkt vor den Augen präsentiert wird. Auch Minze wird gern in Läden eingesetzt. Sie verströmt einen frischen, belebenden Duft, was die Kauflust direkt anregt. Um das Gemüt am Reklamations- oder Informationsschalter zu besänftigen, umweht hier häufig eine Brise Lavendel die Nase.
Wer die Wirkung eines Aromas kennt, kann den Duft gezielt nutzen. Hier einige Empfehlungen:

Rosenöl

Himmelhoch jauchzend und plötzlich zu Tode betrübt? Dann helfen ein paar Tropfen reines Rosenöl. Rosenduft beruhigt gestresste Haut und reguliert deren Feuchtigkeitsgehalt. Ein paar Tropfen Rosenöl in einer Duftöllampe oder in einem Vollbad bringen schnell die gute Laune wieder. Viele Cremes und Gesichtslotionen enthalten Rosenauszüge für eine strahlend schöne Haut.

Lavendel

Wach im Bett und schon zum x-ten Mal Schäfchen gezählt? Dann verhilft Lavendel blitzschnell zu ruhigem Schlaf. Lavendel ist das Schlummerkraut schlechthin. Durch seine ausgleichende Wirkung stärkt es Nerven, lindert Panikattacken und Depressionen. Einige Tropfen Lavendelöl auf dem Kopfkissen lassen einen einschlafen. Ein mit Lavendel gefülltes Duftsäckchen erfüllt den gleichen Zweck

Rosmarin

Rosmarin wurde schon zu Pfarrer Kneipps Zeiten als belebendes und erfrischendes Tonikum für den Körper verwendet. Besonders gut wirkt ein Rosmarinbad. Wer schlecht aus den Federn kommt, kann mit einem Näschen Rosmarinöl nachhelfen. Auch als belebendes Massageöl ist es prima geeignet.

Eukalyptus

Ist die Nase verstopft, oder der Kopf schwer nach einer durchzechten Nacht? Nicht gleich zur Kopfschmerztablette greifen, sondern zum Eukalyptusöl. Es befreit die Atemwege, fördert die Konzentration und sorgt blitzschnell für einen klaren Kopf. Damit Nasenschleim gelöst und Atemwege wieder frei werden, ein paar Tropfen Eukalyptusöl zum Inhalieren in heißes Wasser geben und kräftig durchatmen. Wer über kniffligen Aufgaben brütet, kann Eukalyptusöl in die Duftlampe geben und so die Konzentration steigern.

Am besten natürliche Öle kaufen

Bei Ölen sollte man auf Qualität achten. Daher am besten nur natürliche Öle, ohne synthetische Zusätze auswählen. 




Dienstag, 15. November 2011

Aromen für Ihr Wohlbefinden

Die Anwendung aromatischer Pflanzenstoffe zu Heilzwecken hat eine lange Tradition und ihre Ursprünge liegen über 5.000 Jahre zurück. Heute finden ätherische Öle Verwendung in Duftlampen, Aromabädern, als Massageöle oder Medikamente. Neben Ihrer therapeutischen Wirksamkeit sind sie vor allem eines: eine Wohltat für die Sinne
Das Wissen von der Herstellung ätherischer Öle und ihre Verarbeitung in Räucherkerzen, Salben, Pflastern und Pulvern wurde von den Persern, Ägyptern und in der Antike über das Mittelalter bis in die heutige Zeit überliefert. Seit einigen Jahren erlebt die Anwendung von ätherischen Ölen in Form von Bädern und Massageölen eine Renaissance, sorgen sie doch für gute Laune und tragen zur Entspannung bei.

Donnerstag, 10. November 2011

Was ist die Aromatherapie?

Auszugsweise zitiertes Vorwort von Prof. Dr. Dr. Dietrich Wabner (aus dem Buch Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe von Eliane Zimmermann):
„Mit der Aromatherapie und ihren vielfältigen Anwendungen haben unsere Ärzte die verschollenen Wurzeln ihrer eigenen Wissenschaft wiedergefunden. In diesem Sinne ist Aromatherapie keine "alternative Heilmethode" sondern integrierter Bestandteil der klassischen westlichen Medizin“. Zitat Ende!

Aromatherapie ist eine natürliche Behandlungsform, bei der reine ätherische Öle nach traditionellen Rezepten der Naturheilkunde bei vielen Gelegenheiten hilfreich auf unterschiedliche Weise angewendet werden (z.B. Einreibungen, Massagen, Bäder, Duftlampen).
Nichts ist faszinierender als die Düfte der Natur. Sie duften nicht nur lieblich nach frischen Kräutern, aromatischen Nadeln oder exotischen Blüten, sondern sie haben auch eine stimulierende, eine entspannende oder gar eine berauschend.

Donnerstag, 3. November 2011

Entspannen und Energie tanken: Bäder für die SinneVon


Ein heißes Bad ist Entspannung pur- jedoch nur, wenn Sie es wünschen. Denn mit ätherischen Ölen können Sie gezielt ihre geistige und körperliche Verfassung beeinflussen.

Schon seit Menschengedenken werden natürliche ätherische Öle aus Blüten, Früchten und Kräutern unterschiedlicher Pflanzen im medizinischen Bereich und zu Kosmetikzwecken eingesetzt. Die Aromatherapie, die ihren Kinderschuhen also längst entwachsen ist, geht von der Beobachtung aus, dass Düfte die Seele und den Körper ins Gleichgewicht bringen und Selbstheilungskräfte aktivieren. Sogar Krankheiten wie Erkältungen können gelindert oder geheilt werden.
Diese Erkenntnisse macht man sich auch heute noch zunutze- denn die natürlichen Duftstoffe können unser Befinden wesentlich verbessern und selbst psychosomatischen Erkrankungen wie Schlafstörungen kurieren. Die Anwendungsmöglichkeiten der ätherischen Öle sind zahlreich. Neben Duftlampen und Kerzen spielen mit Duftstoffen angereicherte Massageöle und Badezusätze eine wesentliche Rolle in der Aromatherapie.
In Bädern können die Aromen auf zwei Wegen wirken. Zum einen haben sie einen positiven Einfluß auf unsere Haut. Dort sorgen sie für eine gute Durchblutung, beseitigen Unreinheiten oder verbessern das Hautbild. Beim Einatmen der Duftstoffe werden ihre Botschaften an das Gehirn weitergeleitet. Das Gehirn ist eine wichtige Steuerzentrale, die unsere Gefühle über Hormone beeinflusst. In diesen Regelkreis können sich die ätherischen Öle einschalten und unser Befinden in eine gewünschte Bahn lenken.
Was können die unterschiedlichen Aromen bewirken?
Ätherische Öle, Blüten und Kräuter können...
  • Aufmuntern: Kardamom, Mandarine
  • Beleben: Grapefruit, Ingwer, Pfeffer
  • Beruhigen: Lavendel, Melisse, Muskatellersalbei
  • Entspannen und befreien: Geranium, Magnolie, Lavendel, Passionsblume
  • Aphrodisieren: Jasmin, Sandelholz, Ylang, Ylang, Champaca
  • Erfrischen: Cajeput, Limette, Minze
  • Euphorisieren: Jasmin, Muskatellersalbein, Neroli
  • Zentrieren: Elemi, Patchouli, Sandelholz
  • Konzentration steigern: Basilikum, Bergamotte, Zitrone
  • Harmonisieren: Lavendel, Rose
Nicht nur die Psyche profitiert von den Düften. Lavendel, Rosen, Kamille und Scharfgabe pflegen die Haut. Eukalyptus, Fichtennadeln und Thymian helfen bei Erkältungskrankheiten und Heublumen und Wacholderbeeren lindern Muskelschmerzen. Für alle Bedürfnisse gibt es also den passenden Duft. 

Montag, 31. Oktober 2011

Natürlich schön


Rund 335 Millionen Euro geben die Deutschen jährlich für Kosmetika mit pflanzlichen Wirkstoffen aus. Denn gegen Falten, trockene Haut und schlaffes Haar ist durchaus ein Kraut gewachsen. Doch nicht überall, wo Natur drauf steht, ist auch "echte" Natur drin. Hier einige Tipps.
Schaut man sich die aktuellen Pflegeprodukte vieler Hersteller an, dann bekommt man erst einmal Appetit. Die Wirkstoffe erinnern an einen Bummel über einen Lebensmittelmarkt. Honig, Trauben, Mandeln, Aprikosen, Himbeeren und Avocados sind nur eine kleine Auswahl der Leckerbissen, die sich in Shampoos, Cremes und Badezusätzen wieder finden lassen.
Die bunten Inhaltsstoffe aus der Natur haben es durchaus in sich. Aprikosenkernöl regt die Zellerneuerung an und beugt der Faltenbildung der Haut vor. Auch auf den Feuchtigkeitshaushalt der Haut hat das Aprikosenöl einen positiven Einfluss. Daher wird es häufig als Grundlage von Pflegeprodukten für trockene und rissige Haut verwendet. Aber auch das Haar profitiert von dem natürlichen Öl. Die Haarstruktur wird spürbar gekräftigt und das Haar wirkt bei regelmäßiger Anwendung glatter und geschmeidiger. Auch Honig pflegt trockene Haut seidig weich und macht sie elastisch. Für neue Energie sorgen Pflegeprodukte mit Zitrone. In Duschbädern oder Körperölen angewendet, belebt die Zitrone Geist und Körper. Das Bindegewebe wird gestrafft und unschöne Dellen an den Oberschenkeln und der Hüfte werden gemildert. Pralle und jugendliche Haut zaubern Gesichtscremes mit Himbeersamenöl. Die Karotte hilft Mischhaut dabei, zu einem gesunden Gleichgewicht zurückzufinden. Die im Traubenkernöl enthaltenen Polyphenole fangen freie Radikale ab und verhindern so frühzeitige Hautalterung. Daher werden Weintrauben vor allem in Anti-Aging-Produkten verwendet. Die Zellerneuerung wird schon nach kurzer Zeit angekurbelt - die Haut wirkt geglättet und das Hautbild verfeinert.
Avocadoöl ist ein idealer Bestandteil in Bodylotions und Duschcremes für trockene und empfindliche Haut. Es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und kann die Wundheilung beschleunigen. Entzündungen und Reizungen der Haut lassen sich mit Jojobaöl und Kamille-Extrakten lindern. Jojobaöl verleiht zusätzlich einen natürlichen Lichtschutz und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Ein absolutes Plus dieses Öls ist, dass es auch in tiefere Hautschichten eindringt und die Feuchtigkeit daher besser gespeichert werden kann. Da es auf der anderen Seite die Talgproduktion der Haut vermindert, kann das Jojobaöl nicht nur trockene Haut geschmeidig pflegen, sondern auch gegen Hautunreinheiten eingesetzt werden


Freitag, 28. Oktober 2011

Aromaöl – ein sinnliches Erlebnis


Aromaöle tun der Haut nicht nur ausgesprochen gut, sie pflegen optimal und machen jünger. Die hohe antioxidative Wirkung schützen die Zellen vor freien Radikalen.  Der betörende Duft wirkt auf unser Gemüt ein und gleicht aus, beruhigt oder stimuliert, je nach Gelegenheit.

Für eine extrem reichhaltige Pflege fügen sie als Badezusatz Aromaöl mit ihrem Lieblingsduft zu oder reichern sie damit Ihre Bodylotion an für ein Optimum an Pflege. Natürlich können Sie Ihr Aromaöl auch so als Massageöl zur täglichen Pflege benutzen. Wer sich regelmäßig eine Ölmassage gönnt, lockert sein Bindegewebe, sodaß sich Verkrampfungen und Streß gar nicht erst als Knoten festsetzen können. Sorgt für eine bessere Durchblutung für eine pralle und rosige Haut. Auf feuchter Haut einmassiert, kann das Aromaöl besonders gut und schnell einziehen. 
Zusätzliches Plus von Aromaöl: seine leichte und geschmeidige Konsistenz. Die Finger können schön sanft und gleichmäßig über die Haut gleiten und die Hautsensoren vermitteln ein absolutes Wohlgefühl. Das Aromaöl dringt leichter in die Haut ein und wirkt besonders intensiv. Daher ist Aromaöl auch besonders gut für die Kinderpflege geeignet, weil es auf jeglichen Zusatz verzichten kann. Gerade die zarte Kinderhaut muß besonders geschützt werden und naturbelassene Pflanzenöle sind die beste Pflege. Sie schützen und pflegen gleichzeitig. Eine leichte Massage entspannt und tut dem kindlichen Gemüt sehr gut.  

Mit der Raumbeduftung kann man Räume einladender und wohnlicher machen. Die Architektur eines Gebäudes und die Gestaltung eines Raumes muß nicht bei der gefälligen Einrichtung und den Farben aufhören. Raumgestaltung kann auch mit Aromaölen einbezogen werden. Die wichtigste Regel bei dem Einsatz von Aromdüften zur Raumbeduftung sollte immer dem Zweck angepasst sein. Das Raumklima lässt sich einfach und schnell verbessern. Um zu beruhigen bieten sich Bergamotte oder Orange mit Lavendel an. Zur Reinigung und Erfrischung eignen sich Lemongras – Minze und Zimt. Stellen Sie doch mal eine Duftlampe in eine „dumpfe Ecke“, um die gestörte Raumharmonie wieder herzustellen.    

Donnerstag, 27. Oktober 2011

natürliches Leben mit aromarin

Diese Seiten beschäftigen sich mit Aromatherapie, ganz umfassend im täglichen Leben..
Vielleicht denken Sie jetzt: das ist mir zu kompliziert, dafür muß ich erst zuviel lernen und studieren..Oder Sie denken,  das sind nur schöne Düfte und können nicht viel bewirken.

Doch wenn Sie neugierig sind oder sich einen natürlichen Lebensstil interessieren, werden Sie überrascht sein, wie mächtig Aromatherapie sein kann. Wie angenehm und unkompliziert Sie Ihr Leben in eine natürliche Richtung lenken können. 

Kräuter sammeln ist eine sehr gute Möglichkeit, sich wieder in der Natur zu bewegen. Sonne, Wind und Wetter ganz direkt zu spüren. Doch manchmal ist es nicht möglich, weil man keine Zeit erübrigen kann, weil der Streß zu groß ist, oder das nächste Grün ist zu weit. Kräuter wachsen zu einer bestimmten Jahreszeit und stehen nicht das ganz Jahr immer zur Verfügung. So ein kleines Fläschchen Essenz hält viele Monate und ist immer zur Hand, wenn es gebraucht wird.
Aromatherapie ist ein leichter und angenehmer Einstieg, den Streß zu minimieren, die Gedanken zu klären und besser miteinander umzugehen.

Sie benötigen keine anstrengende und teure Ausbildung, um von Aromatherapie zu profitieren. Meine langjährigen Erfahrungswerte möchte ich mit Ihnen teilen. Ich praktiziere seit über 20 Jahren Aromatherapie umfassend im Alltag, im täglichen Leben. Sei es in der täglichen Körperpflege, bei Unwohlsein, Streß, Ansteckungsgefahr, Einschlafschwierigkeiten, kleinen Verletzungen, Meditation oder sogar in der Küche. Grundlage ist meine Ausbildung zu einer speziellen umfassenden Ganzkörper Massage mit den duftenden Ölen.. Diese Massage ist nicht mit einer herkömmlichen Massage tu vergleichen, sie umfasst den ganzen Körper, von den Haarspitzen bis zu den Fußsohlen. Sie ist so wohltuend und entspannend, das viele Leute einschlafen. Damit konnte ich schon vielen Menschen helfen.

Was auch passiert, zuerst denke ich nach, wie ich dafür Aromatherapie einsetzen kann. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, ein Problem zu entschärfen und eine natürliche Variante des Heilimpulses zu setzen. Dies fördert die vielzitierte und missbrauchte Selbstverantwortung.
Es gibt kein „Wundermittel“, doch es gibt Gelegenheit, sich zu entspannen und eine neuen Gesichtspunkt zu erfahren. 

Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Austausch und Erfahrungen-

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Geheimtipp Teebaumoel


Ob in Australien oder in Südostasien, die Ureinwohner behandelten seit jeher Entzündungen mit Teebaumoel. Sie zerbröselten die Blätter des Baumes, legten sie auf die Wunden und deckten sie mit Schlamm ab. Weil die Gewinnung sehr mühsam war, gab es das Oel nur in  geringen Mengen. Dies hat sich mittlerweile zum Glück geändert. Teebaumoel gilt auch hierzulande als Geheimtipp für viele Wehwehchen Und auch gegen Sonnenbrand soll es helfen.
Quelle: Reformhaus Kurier Mai 2001

Montag, 24. Oktober 2011

Warum Pflanzenoel statt Creme für Ihre Hautpflege?

Fakt ist: alle heute angebotenen Cremes, auch die „allergisch getesteten“ sind mit Chemie angereichert. Es steht zwar auf der Packung: ohne Chemie, doch ist vom Gesetzgeber eine bestimmte Grenze gesetzt, unterhalb derer man nichts deklarieren muß. Da eine Creme ohne Chemie ranzig und mit Keimen durch den Gebrauch belastet wird, ist es unerlässlich, das etwas zugesetzt werden muß, um das zu verhindern. Nun kann der Hersteller munter Chemikalien unterhalb der gesetzlichen Menge dort mischen, ohne das es deklariert werden muß. Durch die Verbindung mehrerer Chemikalien entsteht ein ganz neues Gift und der Anwender wundert sich, woher diese neue Allergie kommt.

Pflanzenöl dagegen braucht keine Chemie und wird beim Gebrauch auch nicht verunreinigt. Das wussten schon unsere Altvorderen und das ist auch heute noch in den südlichen Ländern und bei den sogenannten primitiven Völkern bekannt. Seit geraumer Zeit kann man beobachten, das die teueren Welt-Kosmetik-Firmen zunehmend Pflanzenoele ihren Kosmetikprodukten hinzu fügen und für teures Geld als neueste Errungenschaft verkaufen. Dabei ist gerade dieses Wissen uralt und stammt aus der Volksheilkunde.  Aroma-Therapie hat schon immer mit hochwertigen reinen Pflanzenoelen gearbeitet. Das ist die ideale Grundlage für eine natürliche und sehr wirkungsvolle Hautpflege ohne Allergie. Die pflegende und heilende Wirkung der Pflanzenoele wird jetzt wieder entdeckt und anerkannt. 



Durch die Anreicherung der Pflegeoele mit Jojoba bekommt Ihre Haut auch die notwendige Feuchtigkeit. Es gibt zahlreiche positive Anwendungsbereich für das Jojobaoel auf die menschliche Gesundheit. Es wird sogar von Allergikern sehr gut vertragen. Es enthält besonders hautpflegende Wirkstoffe. Die dem Hautfett verwandte Struktur ermöglicht ein gutes Eindringen in tiefere Hautschichten ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.
 Die Ureinwohner der Sonora Wüste – im Norden die Indianer – im Süden waren es die Azteken – bezeichneten das Oel als „flüssiges Gold“. Der spanische Jesuit Junipero Serra berichtete 1769: „Das Oel des Hohoba-Strauches benutzen die Indianer zur Pflege von Haut und Haaren. Sie schmieren es sich ins Haar und reiben ihre Körper damit ein. Was mich am meisten erstaunt: Keiner von ihnen hat Haarausfall oder Schuppen, selbst nicht die ältesten Männer. Ich führe es auf das Oel zurück ...sie benutzen es aber auch zum kochen“.

Jojobaoel ist eigentlich ein Wachs und wird von daher nicht ranzig. Es wird wegen dieser Eigenschaft gern Kosmetikprodukten zugesetzt. Auch in meinen Pflegeprodukten verwende ich Jojoba, wegen der pflegenden Eigenschaften und weil es einen geringen UV-Schutz bietet. Die anspruchslose Wüstenpflanze war bereits den Indianern  seit Jahrhunderten bekannt und wird auch in den Berichten der Missionare erwähnt.
In Europa hörte man zum ersten mal im Jahr 1789 – dem Jahr der französischen Revolution – etwas über Jojoba. Der Jojobastrauch verträgt extreme Temperaturen und wächst auf trockenen Standorten bis zu 1.200 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Jojobastrauch kann ein Alter bis zu 200 Jahren erreichen. Der Name „Jojoba“ leitet sich aus der Sprache der Papago-Indianer ab. In der botanischen Fachliteratur wird Jojoba als Buxus chinesis , oder Buxus simmondsiae oder als Simmondsia chinesis nach dem englischen Arzt, Naturforscher und Botaniker Thomas William Simmonds benannt, der 1922 in Trinidad geboren wurde. Der Strauch gehört zur Familie der Buchsbaumgewächse. Nimmt man es wissenschaftlich genau, ist nur der erste Name wissenschaftlich korrekt. Deshalb fügt man häufig das Adjektiv „california“ hinzu. 


Ein paar Anwendungs-Tipps für Jojobaoel.
Schwangerschaftsstreifen entstehen infolge der starken Hautdehnung durch Schädigung der elastischen Hautfasern. Eine tägliche Massage des Hüft- und Bauchbereiches mit Jojobaoel + Lavendel oder Zypresse und anderen Essenzen aktivieren die Zellregeneration zur Straffung der Haut. Regelmäßige Wechselduschen wirken belebend auf die Haut. Wollen Sie Ihr Pflegeoel nicht selber herstellen, finden Sie in meinem Shop eine schöne Auswahl an naturreinen hochwertigen Massageölen.

Hände und Fingernägel  pflegen Sie durch regelmäßigen einmassieren von Jojobaoel, dem sie noch Teebaum zufügen können.
Jojobaoel besitzt jedoch nur seine Heilkraft, wenn  es unbelastet von Chemie und kaltgepreßt ist. 

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Aromatherapie Duft und Gefühl

Duft und Gefühl 

Aromatherapie ist eine sehr alte Methode, sich zu entspannen, Streß abzubauen, die Atmosphäre zu reinigen und sich wohl zu fühlen. Sie findet heute wieder Beachtung bei Ärzten,   Heilpraktikern und Interessierten als willkommene Alternative zur Behandlung von Körper, Geist und Seele.

Die Anwendung ist einfach und unkompliziert und  sind mit wohlriechenden Blütendüften, Hölzern und Harzen jeder Zeit einsatzbereit. Es ist die Wiederentdeckung eines alten Wissens der Kräuterkunde. Die Beziehung unserer Ahnen zur Pflanzenwelt war noch geprägt davon, das Alles mit Allem verbunden ist, als harmonisches Ganzes. Die Natur wurde mit Respekt und Dankbarkeit behandelt und so sorgte die Natur auch für das menschliche Wohlbefinden.

Räuchern wird für viele Gelegenheit eingesetzt und wo es gut roch,  da waren auch die Götter.
Und da, wo sich die Götter zeigten, da ging es auch den Menschen gut. Wenn wir uns mit Wohlgerüchen umgeben, ist es ganz leicht, die Götter heute wieder zu sich einzuladen.

Mit Aromatherapie zu „räuchern“ und die Atmosphäre zu verbessern und zu reinigen, ist einfach und schnell. In das Wasser einer Aromalampe werden ein paar Tropfen der ausgesuchten Essenz, oder einer speziellen Mischung, geträufelt und das Teelicht darunter erwärmt das Wasser und die Essenzen verteilen sich im Raum und verschaffen eine angenehme Atmosphäre. Um eine zartere Wirkung zu haben, vielleicht fürs Kinderzimmer oder Senioren, empfiehlt sich, ein Hydrolat in die Wasserschale zu füllen.

Diese „Räuchern“ mit den Essenzen  wird einfach wegen des angenehmen Duftes gemacht, oder wegen der stimulierenden, oder entspannenden und reinigenden Wirkung auf Emotionen und Körper. In Griechenland, Arabien und Persien wurden die Pflanzendüfte für die Spiritualität und die Stimmung der Patienten von den Ärzten angewendet. Der persische Arzt Avicenna behandelte seine Patienten damit, um die Emotionen und die feinstofflichen Ebenen
Zu beeinflussen und dadurch auch auf die körperlichen Beschwerden. Im Mittelalter beschäftigten sich Universitäten mit den Essenzen und Düften und in England beschäftigte sich Culpeper mit den stimulierenden Eigenschaften von Essenzen und Kräutern. Mit seinen Büchern darüber beeinflusste er viele Alchimisten, Ärzte und Heiler in Europa.

Angenehme Düfte gehen ganz ohne Zensur direkt in unsere Herzen und Seele und können viele Organe beeinflussen und damit auch unsere Selbstheilungskräfte