Montag, 24. Oktober 2011

Warum Pflanzenoel statt Creme für Ihre Hautpflege?

Fakt ist: alle heute angebotenen Cremes, auch die „allergisch getesteten“ sind mit Chemie angereichert. Es steht zwar auf der Packung: ohne Chemie, doch ist vom Gesetzgeber eine bestimmte Grenze gesetzt, unterhalb derer man nichts deklarieren muß. Da eine Creme ohne Chemie ranzig und mit Keimen durch den Gebrauch belastet wird, ist es unerlässlich, das etwas zugesetzt werden muß, um das zu verhindern. Nun kann der Hersteller munter Chemikalien unterhalb der gesetzlichen Menge dort mischen, ohne das es deklariert werden muß. Durch die Verbindung mehrerer Chemikalien entsteht ein ganz neues Gift und der Anwender wundert sich, woher diese neue Allergie kommt.

Pflanzenöl dagegen braucht keine Chemie und wird beim Gebrauch auch nicht verunreinigt. Das wussten schon unsere Altvorderen und das ist auch heute noch in den südlichen Ländern und bei den sogenannten primitiven Völkern bekannt. Seit geraumer Zeit kann man beobachten, das die teueren Welt-Kosmetik-Firmen zunehmend Pflanzenoele ihren Kosmetikprodukten hinzu fügen und für teures Geld als neueste Errungenschaft verkaufen. Dabei ist gerade dieses Wissen uralt und stammt aus der Volksheilkunde.  Aroma-Therapie hat schon immer mit hochwertigen reinen Pflanzenoelen gearbeitet. Das ist die ideale Grundlage für eine natürliche und sehr wirkungsvolle Hautpflege ohne Allergie. Die pflegende und heilende Wirkung der Pflanzenoele wird jetzt wieder entdeckt und anerkannt. 



Durch die Anreicherung der Pflegeoele mit Jojoba bekommt Ihre Haut auch die notwendige Feuchtigkeit. Es gibt zahlreiche positive Anwendungsbereich für das Jojobaoel auf die menschliche Gesundheit. Es wird sogar von Allergikern sehr gut vertragen. Es enthält besonders hautpflegende Wirkstoffe. Die dem Hautfett verwandte Struktur ermöglicht ein gutes Eindringen in tiefere Hautschichten ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.
 Die Ureinwohner der Sonora Wüste – im Norden die Indianer – im Süden waren es die Azteken – bezeichneten das Oel als „flüssiges Gold“. Der spanische Jesuit Junipero Serra berichtete 1769: „Das Oel des Hohoba-Strauches benutzen die Indianer zur Pflege von Haut und Haaren. Sie schmieren es sich ins Haar und reiben ihre Körper damit ein. Was mich am meisten erstaunt: Keiner von ihnen hat Haarausfall oder Schuppen, selbst nicht die ältesten Männer. Ich führe es auf das Oel zurück ...sie benutzen es aber auch zum kochen“.

Jojobaoel ist eigentlich ein Wachs und wird von daher nicht ranzig. Es wird wegen dieser Eigenschaft gern Kosmetikprodukten zugesetzt. Auch in meinen Pflegeprodukten verwende ich Jojoba, wegen der pflegenden Eigenschaften und weil es einen geringen UV-Schutz bietet. Die anspruchslose Wüstenpflanze war bereits den Indianern  seit Jahrhunderten bekannt und wird auch in den Berichten der Missionare erwähnt.
In Europa hörte man zum ersten mal im Jahr 1789 – dem Jahr der französischen Revolution – etwas über Jojoba. Der Jojobastrauch verträgt extreme Temperaturen und wächst auf trockenen Standorten bis zu 1.200 Meter Höhe über dem Meeresspiegel. Der Jojobastrauch kann ein Alter bis zu 200 Jahren erreichen. Der Name „Jojoba“ leitet sich aus der Sprache der Papago-Indianer ab. In der botanischen Fachliteratur wird Jojoba als Buxus chinesis , oder Buxus simmondsiae oder als Simmondsia chinesis nach dem englischen Arzt, Naturforscher und Botaniker Thomas William Simmonds benannt, der 1922 in Trinidad geboren wurde. Der Strauch gehört zur Familie der Buchsbaumgewächse. Nimmt man es wissenschaftlich genau, ist nur der erste Name wissenschaftlich korrekt. Deshalb fügt man häufig das Adjektiv „california“ hinzu. 


Ein paar Anwendungs-Tipps für Jojobaoel.
Schwangerschaftsstreifen entstehen infolge der starken Hautdehnung durch Schädigung der elastischen Hautfasern. Eine tägliche Massage des Hüft- und Bauchbereiches mit Jojobaoel + Lavendel oder Zypresse und anderen Essenzen aktivieren die Zellregeneration zur Straffung der Haut. Regelmäßige Wechselduschen wirken belebend auf die Haut. Wollen Sie Ihr Pflegeoel nicht selber herstellen, finden Sie in meinem Shop eine schöne Auswahl an naturreinen hochwertigen Massageölen.

Hände und Fingernägel  pflegen Sie durch regelmäßigen einmassieren von Jojobaoel, dem sie noch Teebaum zufügen können.
Jojobaoel besitzt jedoch nur seine Heilkraft, wenn  es unbelastet von Chemie und kaltgepreßt ist. 

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